Inbound Marketing #6 – Marketing Automation

Marketing Automation

Dies ist der letzte Teil der 6-teiligen Blog-Reihe „Inbound Marketing“. Erfahren Sie hier Näheres zu fortgeschrittenen Dingen wie „Marketing Automation“ und mehr.

So richten Sie eine Marketing Automation Software ein

Die folgenden Schritte treffen zwar nicht für alle, aber für viele Marketing Automation Softwares zu. Schauen Sie für Details in die Dokumentation Ihrer Marketing Automation Software.

  1. Nutzerrollen anlegen
    Vom Admin, über den Marketing Manager, bis zum Content Creator/Blog Autor oder Business Analyst, können Sie verschiedene Rollen vergeben
  2. Mit Webdomain verknüpfen
    Damit die Software Signale von Ihrer Webseite empfängt, müssen Sie einen Tracking-Codeschnipsel in Ihren Website-Code einfügen
  3. CMS Plugin verwenden
    Für viele CMS (WordPress, Drupal, etc.) gibt es ein passendes Plugin zur Marketing Automation Software, das die Bedienung noch einfacher macht.
  4. Eigene IP-Adresse entfernen
    Sie werden Ihre eigene Webseite wahrscheinlich sehr oft besuchen. Damit Ihre eigene IP-Adresse nicht die Trackingergebnisse der anderen Webseitenbesucher verfälscht, muss man sie in der Software austragen.
  5. Emails einrichten
    Durch Einrichten der Email-Authentifizierung können Sie aus der Software heraus Emails unter Ihrer gewohnten eigenen Email-Domain senden.
  6. Mit CRM verknüpfen
    Insofern Sie noch ein separates CRM haben, können Sie dies mit der Marketing Automation Software verknüpfen.
  7. Mit Social Media Kanälen verknüpfen
    Durch die Verknüpfung mit Ihren Social Media Kanälen können Sie wie bereits weiter oben als „Social Listening“ beschrieben Ihre Postings planen und automatisch in Ihren Kanälen posten lassen.
  8. Weitere praktische Tools verknüpfen
    z.B. SurveyMonkey, GoToMeeting, EventBrite, HootSuite, CRM, E-Commerce, Tableu / Birst, Wistia, Infer / Mintigo, SnapApp, Traacker, AdRoll, Outlook
  9. Zeitzone & Sprache einstellen
  10. Layouts für Emails und LandingPages definieren.
  11. Marketingziele eingeben
  12. Buyer Personas anlegen
  13. SEO-Keywords erfassen
  14. Kampagnen einrichten und dazugehörige Contentangebot hochladen. (siehe oben auch „Content Mapping“)

Automatische Workflows

In den ersten Teilen dieser Blog-Reihe wurden sie bereits schon angesprochen: die automatischen Workflows. Effizient und individuell generieren Sie damit individuelle automatisierte Ereignisketten für Ihre Inbound-Marketingkampagne.

Mit automatischen Workflows können Sie Ihre Leads effizient und automatisiert betreuen und weiterentwickeln. Seite

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Automatische Workflows basieren auf Regeln, Aktionen, Triggern, Zeit. Das bedeutet bestimmte Aktionen werden aufgrund von Triggern ausgelöst zu einer bestimmten Zeit, welche Aktion, wann, durch welchen Trigger ausgelöst wird ist durch Regeln definiert.

Es gibt 3 Haupkategorien von Workflows:

  • Handlungs-Workflows, sie sind die häufigsten. Sie werden durch einen Trigger entgangen gesetzt.
  • Kontakt-Workflows, sie basieren auf bestimmten wichtigen Terminen, z.b. geburtstags E-Mails, Up/Crossellingaktionen, Reminder wenn Produkttesträume ablaufen.
  • Termin-Workflows, das sind Workflows die sich um feste Termine drehen, z.b. zu vor einem Webinar oder einem Event. Z.b. Ansprache Ketten, Erinnerungs-E-Mails vor einem Event oder Webinar.

Unterkategorien von automatischen Workflows.

  • Lead Nurturing Workflows, das ist die Weiterentwicklung eines Leads in einen richtigen Kunden.
  • Onboarding Workflows. Direkt nach einem Kauf stoppt meist plötzlich die Kommunikation mit dem Kunden, bis der Kundenservice wieder übernimmt. Diese Pause kann man aber mit einem schönen Onboarding Workflow überbrücken, z.b. mit Dankes-E-Mails und so weiter.
  • Education Workflows. Diese sind besonders wichtig bei Produkten und Dienstleistungen die stark erklärungsbedürftig sind. Hier sollte schnell ein Education Workflow beginnen um den Kunden schnell und intensiv alle Grundlagen zu vermitteln, sodass er das Produkt optimal nutzen kann.


    Ein schönes ExplainBuddy-Beispiel eines Education Video für SaveTV erklärt den Nutzern die Bedienung der funktionsreichen Plattform.

  • Up-selling- / Cross-Selling Workflows. Diese Workflows können flexibel auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse ausgerichtet werden, um ihm ähnliche oder höherwertige Produktw hibzuzuverkaufen. Oder auch zur Reaktivierung lange nicht angesprochener Bestandskunden genutzt werden.
  • Event- / Webinar Workflows. Das sind wirklich die sich auf Veranstaltungen und Events beziehen, z.b. Ansprache Ketten mit Event Einladungen, Reminder, Dankes E-Mails.

So gestalten Sie einen automatischen Workflow:

  1. Definieren Sie die Ziele des Workflows, was wollen sie mit der Kampagne erreichen.
  2. Legen Sie die Ablauflogik fest, definieren Sie hier also die Trigger und Aktionen und die Abzweigungen welche Aktion nach welchem Trigger folgt und welche alternative Optionen noch da sind.
  3. Legen Sie fest, welche Kontakte in den Workflow aufgenommen werden sollen, also welche Kunden bzw Kundensegmente am Workflow teilnehmen, mit ihm angesprochen werden sollen.
  4. Stellen Sie die Content Elemente zusammen, die sie in den Workflow für jede der Stufen und Verzweigungen benötigen, also z.b. E-Mails, Whitepapers, Landingpages
  5. Testen Sie Ihre automatischen Workflows, entweder falls vorhanden mit einem software-internen Plausibilitäts-Tool oder natürlich am besten durch reale Personen, die die Workflows selbst durchlaufen.
  6. Messen und bewerten Sie den Erfolg des Workflows,
    1. einmal z.B. nach der Anzahl der Kontakte, die sich auf den jeweiligen Workflow-Stufen befinden, und
    2. einmal nach den Conversion-Erfolgen, also wie viele Kontakte konnten sie von einer zur nächsten Stufe des Workflows qualifizieren.

Erklärvideo Leads

Segmente und segmentierte Listen

Segmente oder segmentierte Listen, sind Listen mit Kontakten, die nach bestimmten Kriterien gefiltert sind, so können Sie Ihre Kontakte z.b nach ihrer Position im Sales Funnel filtern, z.B.

  • Marketing qualified lead
  • Sales qualified lead
  • Sales opportunity lead

Für jede Position lässt sich dann eine eigene segmentierte Liste erstellen, die Sie wiederum als Kontaktquelle für eine spezifische Kampagne verwenden können.

 

Die 3 Video-Formate im Inbound Marketing

Sales Funnel mit Video
Im Inbound Marketing haben sich 3 erfolgreiche Contentformate für Video herauskristallisiert. Entdecken Sie die Videos und Ihr Einsatzgebiet im Sales Funnel.

Help Video

Hub Video

Hero Video

Help Video

Diese Inhalte sollen dem Nutzer dabei helfen bestimmte Probleme zu lösen. Sie werden meistens in Phase 1 in der „Awareness Phase“ eingesetzt. Hier kommen zum Einsatz:
  • Erklärvideos,
  • How to Videos,
  • Supportvideos.

Es bietet sich an diese Inhalte ohne „Gate“ / Registrierung, also frei auf Youtube und andere Videoportale zu geben um dadurch Kunden im ersten Schritt auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen.



Zwei ExplainBuddy-Produktionen eines Help-Video für SaveTV und die 1und1 GmbH

Hub Video

Hier kommen umfangreichere Videoinhalte zum Einsatz, die zudem schon deutlich auf Ihre Unternehmensmarke gebrandet sind. Z.B.
  • Videoblogs (Vlogs),
  • Testimonial Videos,
  • Case-Study-Videos,
  • Unternehmensvideo und Corporate Film

Ein Unternehmensvideo von ExplainBuddy als Hub Video

Hero Video

In dieser dritten Kategorie befindet sich der wertvollste Video Content, er wird meist ergänzend zum Help- und Hub Content aufgebaut und eher für besonders interessierte Personen vorgehalten. Diese Videos sind z.B.
  • E-Learning Module und
  • Tutorialvideos, der firmeneigenen Trainingsakademie,
  • Reportagen,
  • Webinar-Mitschnitte,
  • Konferenzmitschnitte.



Für die Ludwig-Maximilian-Universität und IITR Datenschutz erstellte ExplainBuddy mehrere E-Learning-Module als Hero Video

Ihr Sales Funnel Video von ExplainBuddy

 

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Telefon +49 (0)89 79 89 34 35

Inbound Marketing #1 – Die Basics

Inbound Basics
Warum ist Inbound Marketing besser als „Cold Calls“ und teure gekaufte Ads? Entdecken Sie die Vorteile des Inbound Marketing. In diesem ersten Teil von sechsteiligen Blogserie starten Sie mit den Basics und bauen Ihr Wissen später schrittweise aus.

 

Inhalt dieses Artikels:
Outbound vs. Inbound
Die 5 Säulen des Inbound Marketing
Die Instrumente
Die Phasen & Messgrößen im Sales Funnel

 

Outbound vs. Inbound

TV-Spots, Werbeanzeigen und Werbeanrufe sind unaufgeforderte Marketingbotschaften, sie unterbrechen die Menschen ungefragt bei dem, was sie eigentlich tun wollten. Diese unaufgeforderten störenden Marketingbotschaften heißen „Outbound Marketing“. Aber gerade im Internet ist die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen gering und Marketingbotschaften dringen immer weniger zum Kunden durch.

„Inbound Marketing“ dagegen bedeutet, den Kunden partnerschaftlich in seinem individuellen Kaufprozess zu begleiten, Vertrauen aufzubauen und eine langfristige Kundenbindung zu etablieren. Inbound Marketing bedeutet, sich nicht aufzudrängen, sondern gefunden zu werden. Dazu wird eine flächendeckende Präsenz im Internet aufgebaut – in Suchmaschinen, durch eine Webseite, mit einem Blog und Social Media Kanälen. Dabei helfen Sie Kunden mit wertvollem Content bei deren Entscheidungsfindung. Diesen Content haben Sie passend auf den jeweiligen Kundentyp und die jeweilige Kaufentscheidungsphase abgestimmt.

Klassische Marketinginstrumente reizen heute nicht mehr zum Kauf, sondern nur noch zur Recherche im Internet. Statistiken zeigen: 83 % Menschen starteten nach dem Sehen eines Spots erst einmal lediglich eine Produktrecherche im Internet (Quelle: Studie Google 2011). Bei der anschließenden Suche interessieren sich die Menschen kaum für das, was der Anbieter selbst über sein Produkt sagt, sondern schauen eher in neutrale Quellen oder User Generated Content, wie Produktbewertungen und Erfahrungsberichte anderer Nutzer (sogenannte Ratings & Reviews).

Fazit:
Outbound Marketing = Senden: Werbung, Direct Mail (verkäuferzentrierte Kommunikation) | Push
Inbound Marketing = Kunden anziehen: Blog, SEO, Social Media (kundenzentrierte K.) | Pull
Gut ist aber durchaus eine Verzahnung von Inbound und Outbound.

Interessante Links im Web zu diesem Thema:
Studie blogs.adobe.com/digitaleurope/digital-marketing/adobe-digital-roadblock-report-2015/ „Golden Age of Marketing“

 

Die 5 Säulen des Inbound Marketing

Die Customer Journey

Die „Customer Journey“ ist die Kundensicht auf den Kaufprozess, Es ist der Weg vom fremden Internetnutzer zum zufriedenen Kunden.

Erklärvideo Customer Lead

Sales Funnel

Der „Sales Funnel“ ist die Anbietersicht auf den Verkaufsprozess.

Erklärvideo Sales Funnel

Der Kunde wird während seiner Customer Journey auf vielen verschiedenen Kanälen angesprochen, ein echtes Multi-Channel-Marketing also.

Content

Content ist King, doch viele Marketingleute betreiben Contentmarketing immer noch wie Outbound Marketing. Sie produzieren Content auf Websites, Blogs und Youtube ohne die Customer Journey im Blick zu haben. Für sie ist der Marketing Job nach der Contentproduktion erledigt. Im Inbound Marketing jedoch, geht es hier erst los – Content wird aktiv vermarktet und zielgerichtet zur Kontaktaufnahme und zum kontinuierlichem Beziehungsaufbau genutzt.

Kundenzentriert mit Buyer Personas

Eine Buyer Persona ist der Steckbrief eines idealtypischen, fiktiven Kunden Ihrer Firma. Sie hilft dabei das Marketing zielgenau auf diesen gewünschten Kundentyp auszurichten, zielgerichtet auf ihn einzugehen und seine Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Es können bei Bedarf auch mehrere Buyer Personas angelegt werden, z. B. ca. 3.

Ein Buyer Persona Profil wird auf Basis von Recherche bei und Interviewfragen unter den Kunden bzw. Personen, die diese gut kennen, z.B. Ihr Kundenservice erstellt. Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für solch ein Profilsheet.

Buyer-Persona-Profilsheet:

  • Rolle (z.B. Jobposition, typischer Arbeitstag)
  • Ziele (z.B. Verantwortungsbereich, Probleme, Bewältigungsstrategien)
  • Firma (z.B. Branche, Größe)
  • Informationswege (z.B. Blogs, Soziale Netzwerke)
  • Familiärer Hintergrund (z.B. Familienstand, Bildung)
  • Kaufverhalten (z.B. Informationssuche im Internet oder woanders, Beratung per Telefon, Mail, persönlich)

Weitere interessante Links im Web zu diesem Thema:
www.takeoffpr.com/buyer-persona
blog.hubspot.de/marketing/buyer-persona-erstellen
www.lpsp.de/blog/checkliste-20-fragen-zur-entwicklung-ihrer-buyer-persona

Inbound Marketing Software & Automation

Online lassen sich Marketingkampagnen bequem und zentral mit einer Software steuern bzw. sogar automatisieren, einige Anbieter sind (ab ca. 200 € im Monat) z.B.:
Oracle, Eloqua, Act On, Hubspot, Salesforce, Marketo

Und es gibt auch OpenSource-Alternativen, wie Mautic.

Wer keine komplette All-in-One-Software nutzen möchte, kann auch mit einzelnen separaten Tools starten. Auch hier gibt es kostenpflichtig und Open-Source-Tools:

  • Newsletterprogramm (z.B. Mailchimp)
  • Tool für Landingpageerstellung & -optimierung (z.B. Unbounce),
  • kostengünstiges Social Media Tool (z.B. Buffer)

Wenn Sie ein CMS, wie z.B. WordPress nutzen, werden oft auch Plugins angeboten, um diese Tools optimal in Ihr bestehendes CMS zu intergrieren. Suchen Sie einfach unter „WordPress.org > Plugins“.

Super! Durch Software wird Marketing hier endlich messbar, vorbei die Zeiten des „Marketing nach Bauchgefühl“.

Instrumente im Inbound Marketing

Folgende verschiedene Marketinginstrumente stehen Ihnen zur Umsetzung Ihrer Marketingstrategie zur Verfügung. Im Idealfall sind diese Instrumente miteinander verzahnt, z.B. Sie schreiben einen Blogbeitrag, optimieren ihn dabei gleichzeitig auf Ihr Keyword, teilen den Artikel anschließend über Ihre Social Media Kanäle und schalten ggf. parallel eine Adwordsanzeige auf die Keywords des Artikels (SEA / Search Engine Advertising).

  • E-Mail-Marketing
  • SEO
  • SEA
  • Displaywerbung
  • Social Media
  • Content Marketing & Blogging
  • Website Content
  • Blog & Newsletter
  • Landing Pages

Inbound Marketing Phasen & ihre Messgrößen

Messgrößen
Bestimmen Sie Ihre Ziele für jede Phase des Sales Funnel.
Setzen Sie sich realistische kleine Ziele, die Sie schrittweise erreichen, z.B. „Steigerung der Klicks auf Landingpage A um x Prozent. Steigerung der Facebook-Likes um Menge x.“

Beispiele für Messgrößen in den 4 Phasen des Sales Funnel:

  1. Bekanntheit / Besucherzahl erhöhen
    ◦ Website-Traffic
    ◦ Social-Media-Traffic
  2. Leads / Kontakte erhöhen
    ◦ Downloads oder Registrierungen
    ◦ Webinar-Besuche
    Conversions /
  3. Käuferanzahl erhöhen
    ◦ Käufe / Buchungen
  4. Weiterempfehler erhöhen
    ◦ Empfehlungen
    ◦ Likes & Shares

Erklärvideo Leads

Interessante Links im Web zu diesem Thema:
SMART-Marketingziele blog.hubspot.com/insiders/how-to-set-inbound-marketing-goals
blog.quiet.ly/industry/tofu-mofu-bofu-metrics/

Phasen
Der Sales Funnel unterteilt sich in 4 Phasen. Die Customer Journey umfasst die gleichen Phasen, jedoch aus Kundensicht. Der Sales Funnel ist die Anbietersicht. (Siehe Grafik am Anfang dieses Postings „5 Säulen des Marketing > Customer Journey / Sales Funnel“).

Interessante Links im Web zu diesem Thema:
www.weidert.com/whole_brain_marketing_blog/bid/113688/tofu-mofu-bofu-serving-up-the-right-content-for-lead-nurturing
blog.hubspot.de/marketing/was-sind-tofu-mofu-und-bofu-und-brauch-ich-das-fuer-meine-content-strategie

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Erklärvideo selbst erstellen – Schritt für Schritt Anleitung

Erklärfilm selbst erstellen

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie ein einfaches Erklärvideo selbst erstellen können

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Das Tool kostenlos testen

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Erklärvideo erstellen Schritt für Schritt

Erklärvideo selber erstellen – Das Praxis Projekt

Nachfolgend finden Sie das Praxisprojekt aus dem Video nochmal übersichtlich als Schritt-für-Schritt-Anleitung. Nehmen Sie dieses Projekt als einen Start und probieren Sie sich später weiter selbst aus. Viel Spaß!
  1. Der Videoeditor (0:36) Im Videoeditor ist bereits eine Beispielszene angelegt. Wir wollen aber eine ganz neue eigene Szene erstellen und löschen deshalb diese Szene. Einfach unten in die Zeitleiste gehen, Rechtsklick auf die Szene und mit Klick auf „Delete“ löschen.
  2. Elemente / Grafiken hinzufügen (1:02) Elemente hinzufügen können Sie mit den Buttons links oben. Man kann hier entweder z.B. eigene Grafiken und Videos hinzufügen oder fertige Charakere und Elemente (sogenannte Props). Gestalten wir einfach mal eine Büroszene. Als erstes benötigen wir ein Fenster. Das finden wir unter „Props“. Die Props sind nach Kategorien unterteilt. Hier gibt es viele Elemente zur Auswahl, sollten Sie das richtige Element nicht finden, dann versuchen Sie es einfach mal oben über die Suche und geben ins Suchfeld „window“ ein. Und schon listet es übersichtlich alle Fenster auf. Mit einem Klick fügen Sie dann Ihr Fenster der Szene hinzu.
  3. Größe und Position der Elemente anpassen (2:08) Jetzt können wir das Element noch skalieren und positionieren. Dafür einfach das Element anklicken, an den Ecken anfassen um es zu skalieren bzw. es mittig anfassen und greifen um es zu positionieren. Jetzt fehlt noch ein Schreibtisch, den suchen wir uns ganz einfach auch wieder über die Suche. Mit einem Klick der Szene hinzufügen und positionieren.
  4. Ebenenreihenfolge verändern (3:02) Und ein Stuhl wäre noch ganz gut. Einfach wieder Suchbegriff eingeben, der Szene hinzufügen und noch etwas skalieren. Jetzt steht der Stuhl aber VOR dem Schreibtisch, wir müssen ihn nach hinten schieben. Dazu einfach Rechtsklick auf den Stuhl und „Send to Back“ klicken, um ihn ganz in den Hintergrund zu schieben.
  5. Eingangsanimation eines Elementes ändern (3:20) Man sieht lauter Hände, denn auf jedem Element der Szene liegt noch eine voreingestellte Handanimation. Um sie zu ändern oder zu entfernen, markieren wir erst das gewünschte Element und klicken dann rechts oben auf „Entrance Animation“. Dort sieht man, die aktuelle Eingangsanimation ist eine Hand. Wir klicken darauf und wählen stattdessen „instant“, sodass das Element einfach erscheint ohne Animation.
  6. Mehrere Elemente zum bearbeiten auswählen Um mehrere Elemente der Szene gleichzeitig auszuwählen kann man auch einfach mit gedrückter linker Maustaste einen Rahmen um sie ziehen.
  7. Character hinzufügen (4:30) Jetzt fehlt natürlich noch eine Figur. Diese wählen wir wieder links oben unter „Character“. Man kann hier wie bei den Props zwischen verschiedenen Illustrationsstilen wählen, wir bleiben aber beim Whiteboardstil. Die Characters sind nach Berufskategorien sortiert. Wir haben ja eine Büroszene, also schauen wir in der Kategorie „Office“. Dort stehen viele verschiedene Charaktere zur Auswahl. Fügen Sie ihn per Klick der Szene hinzu. Skalieren ihn nun noch etwas größer, passend zum Schreibtisch. Und nun muss er noch in der Ebenenreihenfolge HINTER den Tisch, aber VOR den Stuhl. Dazu wieder Rechtsklick und diesmal wählen wir „Move backward“ um ihn nur eine Ebene weiter hinterzusetzen.
  8. Bewegungen / Aktionen hinzufügen (5:10) Nun soll die Figur aber nicht hinter dem Schreibtisch stehen, sondern sitzen und tippen. Dazu markieren wir die Figur und können nun rechts oben noch Aktionen, Mimiken oder Sprache hinzufügen. Wir klicken auf „Action“, die Aktionen sind auch wieder in Kategorien gruppiert. Wir nutzen einfach schnell wieder das Suchfeld und schreiben „typing“. Jetzt zeigt es viele verschiedene Arten von Tippanimationen. Wir benötigen hier ein ganz einfaches „Standardtippen“. Durchs Klick aufs Play-Symbol kann man überigens auch eine Vorschau der Aktion sehen. Mit Klick auf „Apply“ fügt es die Bewegung zur in der Szene ausgewählten Figur hinzu. Auf der Figur liegt übrigens wieder die voreingestellte Eingangsanimation mit der Hand, die wir in unserem Falle einfach wieder entfernen. Klick auf die Figur und rechts unter „Entrance Animation“ „instant“ auswählen.
  9. Szenenlänge ändern Die Tippszene kann ruhig etwas länger dauern. Dazu gehen wir runter in die Zeitleiste, greifen die Szene an der rechten Kante und ziehen sie nach rechts in die Länge.
  10. Laufen – Bewegungspfade hinzufügen (7:07) Nun soll die Story in unserem Erklärvideo aber so sein, dass die Figur erst von rechts ins Bild an den Tisch gelaufen kommt, sich hinsetzt und dann zu tippen anfängt. Statt aber eine neue Szene anzulegen, kopieren wir uns einfach die aktuelle Szene. Dazu unten in der Zeitleiste, Rechtsklick auf die Szene, „Copy“ und erneuter Rechtsklick und „Paste“. Wir klicken nun Szene 1 um sie zu bearbeiten. Dort einfach die Figur greifen und rechts aus dem Bild setzen. Jetzt soll die Figur natürlich laufen und nicht sitzen, also wieder Klick auf die Figur, rechts oben „Action“ klicken, Suchbegriff „walk“ eingeben und unter den vielen verschiedenen Laufanimationen, wählen wir einen ganz einfachen „Standardlauf“. Hier wieder Klick auf „apply“ um die Aktion der gewählten Figur hinzuzufügen.Um die Figur in Bewegung zu setzen, klicken wir die Figur an, wählen rechts oben „Motion Path“ und fügen einen Bewegungspfad hinzu. Man sieht die Figur jetzt zweimal, einmal ihre Anfangsposition (die mit dem kleinen orangen Punkt in der Mitte) und ihre Endposition (die mit dem kleinen Pfeilsymbol). Die Endposition ziehen wir rüber an den Tisch. Nun bewegt sich die Figur von der Anfangsposition zur Endposition, also von außerhalb des Bildes rüber an den Tisch.
  11. Tempo ändern Die Reinlaufszene bzw. das laufen kann ruhig etwas schneller gehen. Dazu greifen wir unten in der Zeitleiste die Szene wieder an der rechten Kante und verkürzen sie. Nun hat es aber nur die Szene verkürzt, nicht aber das Tempo der Figur, deswegen gibt es hier ein gelbes Fehlersymbol. Die Szene ist also nur 3 Sekunden lang, aber die Laufbewegung der Figur ist noch 6 Sekunden lang Wir greifen uns also nochmal die Figur und stellen rechts oben unter „Motion Path“ eine kürzere Bewegungsdauer ein.
  12. Text hinzufügen (9:55) Nun soll noch etwas Text in der letzten Szene erscheinen. Wir markieren also erst die Szene in der Zeitleiste und wählen dann links oben unter „Text“ einen Titel aus. Diesen können wir noch skalieren, die Textgröße und Farbe ändert man jedoch über die Buttons rechts oben. Wenn wir die Animation abspielen, sehen wir dass auf dem Text auch wieder eine voreingestellte Eingangsanimation mit einer Hand draufliegt. Diese wollen wir in diesem Falle auch entfernen und durch eine einfache „Schreibmaschinen-Animation“ ersetzen. Also wieder Klick auf das Textelement, dann Klick auf „Entrance Animation“ und dort „Typing“ wählen.
  13. Farben ändern (11:20) Zu guter Letzt soll noch ein kleiner weiterer Farbakzent in die Szene, z.B. der Stuhl. Dazu einfach den Stuhl anklicken und rechts oben eine Füllfarbe wählen. Das selbe erledigen wir dann nochmal für den Stuhl in der zweiten Szene.

Wir hoffen, Sie hatten viel Spaß Ihr eigenes Erklärvideo zu erstellen

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Marketing mit Archetypen

Marketing mit 12 Archetypes

Markenkommunikation mit den 12 Brand Archetypes

Die 12 Brand Archetypes sind ein kreatives und zugleich strukturiertes Werkzeug aus dem strategischen Storytelling um nachhaltige Marken zu schaffen. Und welcher Archetyp ist Ihr Unternehmen? Inkl. Gratis-Poster zum Download.

In den 1930er Jahren entwicklete der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung das Konzept der Archetypen. Seine These: Archetypen sind universale Urfiguren bzw. Urbilder, die im menschlichen Unterbewusstsein verankert sind und damit Teil unseres kollektiven Unterbewusstseins sind. Diese 12 Archetypen erscheinen uns sofort vertraut und lösen Emotionen aus.

Im Markting helfen diese Archetypen dabei einen emotionalen Kontakt mit der Zielgruppe herzustellen. Sie schaffen intuitives Markenvertrauen und -sympathie.

Lernen Sie die 12 Archetypen kennen:

Brand Archetypes
  1. Der Unschulidge (engl. „Innocent“)
    Ziel: Glücklich sein, Sicherheit
    Der Unschuldige ist optimistisch, romantisch…vielleicht etwas naiv. Er sieht das Gute in allem und sein Ziel ist es andere glücklich zu machen.
    Bsp.: Dove, Cola

     

  2. Der Weise (engl. „Sage“)
    Ziel: Verstehen, Wissen erlangen
    Der Weise ist ein echter Guru, der nie genug wissen kann. Analytisch und wahrheitsliebend möchte er der Welt dabei helfen Wissen zu erlangen.
    Bsp: Google, BBC

     

  3. Der Entdecker (engl. „Explorer“)
    Ziel: Freiheit
    Der Entdecker möchte die Welt bereisen, möchte Abenteuer erleben und Neues entdecken. Er ist ein Abenteurer und Individualist und möchte auch anderen dabei helfen frei zu sein und den Alltag hinter sich zu lassen.
    Bsp.: Red Bull, Becks

     

  4. Der Rebell (engl. „Outlaw“)
    Ziel: Regeln brechen
    Der Rebell ist wild und der Wegbereiter für Veränderung. Sein Ziel sind: Revolution und Schock, dabei scheut er nicht davor zurück die Regeln zu brechen. Er ist der Wegbegleiter für Leute, die gern aufs Ganze gehen und nicht Teil des Mainstreams sein wollen.
    Bsp.: Diesel, Harley Davidson

     

  5. Der Magier (engl. „Magician“)
    Ziel: Macht, Träume wahr werden lassen
    Der Magier hat so viel Wissen und unglaubliche Fähigkeiten, dass es schon manchmal scheint wie Zauberei. Manche finden sie charismatisch und visionär, andere halten sie für zu manipulativ oder realitätsfern. Mit seinen Fähigkeiten hilft er den Menschen Träume wahr werden zu lassen.
    Bsp.: Apple, Axe, Disney

     

  6. Der Held (engl. „Hero“)
    Ziel: Welt verbessern
    Der Held ist mutig, hilfsbereit, selbstbewusst und beschützt uns vor den Bösewichten dieser Welt. Manche halten ihn für arrogant, aber sein Ziel ist es uns zu helfen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
    Bsp.: Nike, BMW, Snickers

     

  7. Der Liebende (engl. „Lover“)
    Ziel: Intimität, Liebe
    Der Liebende ist leidenschaftlich und sinnlich. Er weckt Emotionen, möchte Nähe und Geborgenheit. Den Menschen das Gefühl von Wertschätzung und Einzigartigkeit geben.
    Bsp.: Chanel, Victoria‘s Secret

     

  8. Der Narr (engl. „Jester“)
    Ziel: Fröhlich machen
    Der Narr hat Humor und sucht die Freude in allem was er tut. Er möchte die Menschen fröhlich machen. Manchmal ist er dabei etwas frech, aber zugleich auch clever und innovativ.
    Bsp.: Ben & Jerry‘s, Mailchimp, IKEA

     

  9. Der Jedermann (engl. „Everyman“)
    Ziel: Zugehörigkeit
    Der Jedermann ist der nette Typ, das nette Mädel von nebenan. Bodenständig, glaubwürdig, vielleicht bisschen 08/15, aber einfach nett. Er möchte Leute verbinden, möchte Teil einer Gemeinschaft sein – er ist ein loyaler Begleiter, einfach einer zum Pferde stehlen.
    Bsp.: IKEA, Kit Kat, Visa

     

  10. Der Herrscher (engl. „Ruler“)
    Ziel: Kontrolle, Ordnung
    Der Herrscher ist verantwortungsbewusst und sorgt für Sicherheit und Ordnung. Er setzt seine Macht für das Gute ein und möchte den Menschen zu mehr Sicherheit, Ordnung und Harmonie verhelfen.
    Bsp.: Mercedes-Benz, Microsoft

     

  11. Der Schöpfer (engl. „Creator“)
    Ziel: Innovation
    Er ist erfinderisch, ein kreativer Unternehmer, ein Träumer. Manchmal ist er auch etwas perfektionistisch. Er hilft den Menschen dabei selbst kreativ zu werden und ihre Träume in die Tat umzusetzen.
    Bsp.: Lego, Canon, Adobe

     

  12. Der Betreuer (engl. „Caregiver“)
    Ziel: Beschützen, Umsorgen
    Der Betreuer kümmert sich einfühlsam und verantwortungsbewusst um andere, er hilft ihnen und beschützt sie bzw. hilft ihnen dabei für sich selbst zu sorgen. Nächstenliebe ist das wichtigste für ihn und er strahlt Selbstlosigkeit aus.
    Bsp.: IKEA, Persil, UNICEF

Die Archetypen können auch noch unterteilt sein in leicht abgewandelte Sub-Archetypen. Oder eine Marke kann auch eine Mischung aus einem Haupt- und Nebenarchetypen sein.

Und welcher Archetyp ist Ihr Unternehmen? Verknüpfen Sie Ihr strategisches Archetypen-Storytelling mit einem Video und bauen Sie dadurch eine emotionale Bindung zu Ihren Kunden auf, z.B. auf Ihrer Landing Page, am Messestand oder mit einem PreRoll-Spot auf Youtube.

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Hier können Sie die 12 Marken-Archetypen, inkl. der wichtigsten Infos, gratis
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archetyp info poster pdf

Weitere Links im Web zu diesem Thema:
www.thehartford.com/business-playbook/in-depth/choosing-brand-archetype
www.hivecreativegroup.com/hive-creative-group-blog/2018/4/24/the-psychology-of-branding-12-brand-archetypes
www.nvision-that.com/design-from-all-angles/brand-archetype-the-jester
www.sparkol.com/en/Blog/The-12-brand-archetypes-all-successful-businesses-are-built-on