Inbound Marketing #2 – Sales Funnel „Attraction-Phase“

Erklärvideo Sales Funnel
In Teil 2 dieser Blogserie geht es um den Sales Funnel. Er ist der Vermarktungsprozess aus Anbieter-Perspektive, die Customer Journey ist derselbe Prozess aus Kundensicht. Nachfolgend werden die 4 Phasen detailliert vorgestellt.

1. Attraction Phase

Hier wird eine Anziehung zum Kunden geschaffen man etabliert einen Neukontakt mit dem Nutzer. Ziel ist ein Besuch auf der Webseite.

Attraction wird geschaffen z.B. durch:

  • Keyword Performance (durch gute SEO)
  • Social Media Präsenz,
  • guten, kundennützlichen Website Content

Geeignete Content Formate für die Awareness/Attraction Phase sind:

  • Blogpost
  • eBook
  • Whitepaper
  • Checklist
  • Infografik
  • Edutainments

Erklärvideo Sales Funnel

Keyword Performance (SEO)
Wenn man keine gute Keyword-Performance, als keine gute SEO hat, wird man in Google schlecht geranked und ist dadurch für den Kunden unsichtbar, kann also nicht gut „attracten“

Um dies zu verbessern gibt es zwei Möglichkeiten,

  1. die teure, aber durchaus legitime Möglichkeit ist, Werbeanzeigen auf Google zu kaufen.
  2. Die zweite Möglichkeit ist, die Seiten Ihrer Webseite auf Keywords optimieren (Onpage-Optimierung) oder Backlinks (Offpage-Optimierung) zu setzen.

Bei Onpage-Optimierung optimieren Sie Ihre Webseite. Jede Unterseite wird auf ein Keyword bzw mehrere Keywords optimiert, die zu Ihrer Buyer Persona passen, also Keywords nach denen Ihre Buyer Persona sucht. Um Ihre Texte auf Keywords zu optimeren, können Sie z.B. das Online Tool „wdf-idf-tool“ nutzen.

Offpage-Optimierung bedeutet Backlinks zu setzen. Backlinks kann man selbst setzen, am besten auf relevanten Webseiten die zu Ihrer Buyer Persona bzw. Ihrem angebotenen Produkt oder Dienstleistung passen. Oder man kann auch Link-Akquisition betreiben, das heißt, man verlinkt bei sich eine andere Webseite und bitte dann diese Seite im Gegenzug einen selbst zu verlinken.

Ein gutes Buch in Englisch zum Linkbuilding ist „Ultimate Guide to Linkbuilding“, von Eric Ward und Garrett French.

On-Page-Performance optimieren. Nutzen Sie Tools wie GMetrix und Google Page Speed um Ihre Seitenperformance zu testen und zu optimieren.

Beispiele für OnPage-Verbesserungsmöglichkeiten:

  • Keyword an Textanfang setzen.
  • Fettdruck für Keywordstellen. (Nutze das HTML-Tag <strong>)
  • Bilder mit Keywords und einem passenden Alt-Tag versehen
  • Interne Verlinkungen innerhalb Ihrer Webseite passend setzen.
  • Weiterleitungen / Redirects korrekt einrichten.
    Damit der Nutzer bei gelöschten Seiten keine 404-Fehlermeldung bekommt, sollte für gelöschte Seiten eine 301-Weiterleitung auf eine Ersatzseite gesetzt werden. Sonst straft Google diese mit schlechtem Ranking ab.
  • Sitemap hochladen.
    Diese immer aktuell halten, wenn man z.B. neue Blogartikelseiten erstellt hat.
  •  Keyword-Performance.
    • Keywords auf die optimiert werden soll definieren. Keywords die die Zielgruppe oft verwendet.
    • Diese dann z.B. im GoogleWebmastertool überprüfen welche Seiten für welche Keywords am besten performen und…
    • …ggf. Text auf das gewünschte Keyword anpassen.
  • Backlink-Performance.
    Banklinks setzen, am besten auf anderen Webseiten mit hoher Autorität.
  • Conversion Performance.
    Dies ist die Performance der Seite beim konvertieren von Besuchern in Interessenten und von Interessenten zu Kunden. Dies lässt sich z.B. durch Klicktracking verfolgen und optimieren. Beim Klicktracking werden unsichtbare Textmarker z.B. an Buttons gesetzt und an eine Analytics-Software wie z.B. Matomo gemeldet und der Klickweg der Nutzer nachvollzogen. Durch die daraus gewonnen Erkenntnisse kann die Webseite (z.B. Stellen an denen die Nutzer bislang aussteigen und nicht weiter klicken/convertieren) verbessert werden.

Interessante Links im Web zum Thema SEO:
www.seobility.net/de/wdf-idf-tool/
www.gtmetrix.com/
developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?hl=de
matomo.org/

MESSGRÖSSEN:
Keyword Performance kann man messen, z.B. mit dem Google Webmastertool., oder mit der Analytics-Software Matomo (ehemals Piwik, soetwas wie Google Analytics aber lokal auf dem eigenen Server).

Social Media Präsenz

Gute Social Media Profile, wie auch eine gute Webseiten sollten Inhalte bereithalten, die den Nutzer / die Buyer Persona interessieren. Social Media Präsenzen sind der Traffic-Motor für Webseite und Blog, sie holen die potenziellen Kunden auf den Social Media Kanälen ab und führen sie auf Ihre eigene Webseite.

Beispiele für Social Media Kanäle sind

  • Facebook
  • Twitter
  • YouTube
  • Instagram
  • LinkedIn

Durch Aktivität und Follower in diesen Netzwerken verschafft man sich mehr Reichweite.

Möglichkeiten um durch Social Media Menschen anzusprechen sind z.B.

  • Posts mit Umfragen
  • lustige Fotos mit Sprüchen
  • Erklärvideos / Video-Spots
  • Ratgebervideos
  • Onlinetools

Eingefügt als Links im Social Media Posting, leiten Sie den Nutzer auf den Blog Ihrer eigenen Unternehmenswebseite.

WICHTIG: Beim Verfassen eines jedem Posting sollten Sie überlegen: Spricht es meine gewünschte Buyer Persona an oder ist es ein unwichtiges „Allerwelts-Posting“?

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Produzieren Sie visuellen Social Media Content!

  • Content mit Bildern wird viel besser wahrgenommen als nur mit Text.
  • Video erzeugt noch mehr Aufmerksamkeit. Außerdem verhelfen Videos beim Ranking auf Google, denn Google mag YouTube-Videos und gibt ihnen Pluspunkte beim Ranking. z.b. Erklärvideos, Anleitungen oder Experteninterviews.

Messen Sie den Erfolg Ihrer Social Media Aktionen entweder manuell oder mit einer Inbound Marketing Software. Eine Inbound Marketing Software ermittelt Messgrößen, wie Likes und Shares, so lässt sich erkennen, wieviel wurde mit dem Content interagiert. Dadurch kann man auch sehen welche Themen/Inhalte gut ankommen und welche nicht und dadurch weiter sein Content Angebot optimieren und Nutzer begeistern.

Was macht eine gute Webseite aus?

  • …sie bietet abwechslungsreiche Inhalte z.B.
    • Blogpost
    • wechselnde Themen
    • Online-Tools
    • downloadbare Inhalte
    • eBooks
    • Newsletters
  • …sie spricht nicht nur über eigene Themen sondern berichtet auch über breitere Themen der Branche. Themen die die Buyer Persona interessieren.
  • …sie hat eine gute Performance, diese kann man z.b. testen auf Gmetrix, Google Pagespeed Insights, SEO Checker Tools.
  • …sie spricht nicht Jedermann an, sondern bietet gezielte Themen für die Zielgruppe / Buyer Persona.

Planen Sie Ihren Website Content immer passend für alle Sales Funnel Phasen, also für:

  • Attraction-Phase
  • Consideration-Phase
  • Decision-Phase
  • Delight-Phase

Anregungen für passende Contentformate erhalten Sie hier in den ausführlichen Beschreibungen zu jeder einzelnen Sales Funnel Phase.

Content Mapping
Content Mapping ist eine Tabelle, wo passende zu jeder Persona und passend zu jeder Sales-Funnel-Phase das jeweilige Contentelement einsortiert wird. So haben Sie übersichtlich Ihren „Fahrplan“ für jeder Kunden- und Phasensituation während Ihres Inbound Marketings.

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Interessante Links im Web zu diesem Thema:
www.hoppe7.de/blog/der-richtige-content-fuer-die-einzelnen-phasen-der-kaufentscheidung
www.weidert.com/whole_brain_marketing_blog/bid/113688/tofu-mofu-bofu-serving-up-the-right-content-for-lead-nurturing

Blog

Die Inhalte präsentiert man am besten mit einem Blog, ein Blog ist das Herzstück für eine Webseite. Der Blog muss immer aktuell gehalten werden.

Langfristige Themen, also nicht nur Einzelposts, sondern z.b. Serien „Teil 1, Teil 2, usw“. Sie fesseln den Leser langfristig

Achten Sie darauf, nicht für jedermann zu schreiben, sondern immer die Zielgruppe / Persona im Blick zu behalten, da es sonst den Leser nerven kann, wenn immer unpassende Inhalte im Blog, bzw. im Newsletter der über den Blog informiert, gemeldet werden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im ExplainBuddy-Wissens-Blog:

Facebook Boost mit Erklärvideos

Erklärvideo Social Media

„Vorher / Nachher – Storys“ kennt man sonst eher nur aus Beauty-Shows und der Zahnpasta-Werbung, doch hier haben wir mal eine „Erklärvideo-Vorher/Nachher-Story“.

Sehen Sie selbst, wie ein Erklärvideo die Popularität Ihres Produktes und Ihrer Firma exponential steigert. Hier am Beispiel des „Vulkanpark“ in der Osteifel. Natürlich mit dem typischen „Vorher/Nachher – schwarz-weiß/Farbe“-Look :)

Vorher:

Früher betrug die Popularität pro Social Media Posting durchschnittlich 8,6 Likes und wurde durchschnittlich 1 mal geteilt.

Erklärfilm Social Media Case

Nachher:

Das Posten eines Erklärvideo von ExplainBuddy.de erzielte eine deutlich höhere Populärität bei den Nutzern.

Mit 51 Likes und 37  Teilungen liegen Interaktion und positives Feedback beim Erklärvideo-Posting deutlich über dem Durchschnittswert der bisherigen Text- und Foto-Postings.

Erklärvideo_Erfolg_1

Schneeball-Effekt & Mund-zu-Mund-Propaganda

Durch den berühmten Social Media Schneeballeffekt und Mund-zu-Mund-Propaganda blieb es nicht nur bei den oben genannten Erfolgswerten.

Über die Freunde der Personen, die das Posting teilten konnten jede Menge weitere Kontakte/Views erzielt werden.

Allein durch 6 Teilungen ergaben sich weitere 53 Likes und über 5.744 Kontakte.

Erklärfilm Case Study

 

Wollen auch Sie den „Erklärvideo-Vorher/Nachher-Effekt“ selbst erleben?

Dann starten Sie noch heute Ihr Erklärvideo-Projekt. Melden Sie sich einfach für ein unverbindliches Beratungsgespräch.

 

Video Tracking & Analytics mit Flyeralarm

Video marketing tracking

Erklärvideo Tracking für noch erfolgreicheres Marketing

Heutzutage kann man mit Videos viel mehr machen, als sie einfach nur abspielen.

Mit tollen Analytic- und Trackingtools optimieren Sie Ihr Video für eine noch gezieltere Kundenansprache und mehr Verkaufsabschlüsse / Leads.

Vielleicht nutzen Sie Analytictools ja selbst bereits schon, z.B. bei Ihren Onlineanzeigen in Suchmaschinen oder als Webmaster Ihrer Webseite. Sie verfolgen das Nutzerverhalten (Views & Klicks), erkennen mögliche Schwachpunkte und können Sie somit verbessern.

Verbessern Sie auch den Erfolg Ihres Videomarketings, indem Sie verfolgen, wie lang und wie oft Nutzer Ihr Video angeschaut haben. An welchen Stellen haben sie das Video eventuell abgebrochen? Welche Videoinhalte haben die meisten Zuschauer?

Die Fallstudie

Erklärvideo-Projekt „Flyeralarm“

Entdecken Sie am Erklärvideoprojekt „Flyeralarm – Der Bestellprozess“ wie ein Video durch Tracking und Analyse verbessert werden konnte um letztlich mehr zufriedene Kunden und mehr Leads / Bestellungen zu generieren.

1. Das Ausgangs-Video

Das erste Erklärvideo hatte eine Länge von 4:28 Minuten. Es erklärt den Bestellprozess eines Flyers um somit den Kunden das Einkaufen so einfach wie möglich zu machen.

2. Die Videomarketing Optimierung

Beim Live-Einsatz des Videos wurden verschiedene Stellen ermittelt, an denen Nutzer das Video abbrachen oder Teile davon übersprangen. Daraufhin wurde eine gekürzte Videoversion konzipiert.

Video marketing tracking

Heatmap zeigt Nutzerinteraktion im Video

3. Das optimierte Video

Beim optimierten Video konnte die Spieldauer auf 3:10 Minuten verringert werden. Die Basiserklärung des Bestellvorgangs wurde erhalten, einige weniger wichtige Zusatzerläuterungen rausgestrichen und die Animation daraufhin angepasst.

Auf Basis des optimierten Videos entstand zudem noch eine eine englische Sprachversion.